Kinoreview: Scream 4.

Es ist nun schon eine ganze Weile lang her, dass die ersten drei Scream-Teile im Kino liefen. Auch, wenn man „Horror“-Filme nicht mag, so hat doch fast jeder schon mal einen Scream Film gesehen, oder? Die Geschichten um Sidney Prescott, die immer wieder von dem Mann mit der Maske (Ghostface) heimgesucht wird, sind beinahe schon kultig.

Vor einigen Wochen kam Scream 4 in die deutschen Kinos. Letzte Woche besuchte ich eine der Vorstellungen. Ob ich mir den Film angesehen hätte, wenn ich nicht eingeladen worden wäre, weiß ich ehrlich gesagt nicht so genau. Wohl eher nicht. Standesgemäß machte ich mich mitsamt Begleitung und Popcorntüte auf in die Spätvorstellung (wenn schon, denn schon) und schon begann das Gruselkabinett.

An sich ist der Film ganz gut gemacht, es gibt einige „Schreckens“augenblicke – eine Frau, die neben mir saß musste sogar zwischenzeitlich kurz aufschreien in einem solchen Moment.  Eigentlich lohnt es sich schon fast den Film wegen der Vielzahl an bekannten Schauspielern anzusehen (Courtney Cox, Adam Brody, Hayden Panetierre, Neve Campbell u.v.m.).
Was mir allerdings leider zum Verhängnis wurde: ich hatte zuvor nicht nur die ersten drei Scream Filme gesehen, sondern zudem auch die Parodien dazu in den Scary Movie Filmen, sodass der neuste Scream Teil (4) für mich von einem Gruselfilm zu einer Komödie avancierte. Jedes Mal wenn Ghostface erschien und jemanden erschrecken sollte, musste ich leider anfangen zu grinsen, weil mir immer wieder Szenen aus Scary Movie dazu einfielen.

Dessen ungeachtet ist der Film an sich aber wirklich nicht schlecht und zumindest für einen DVD-Abend zu Hause eine ziemlich gute Partie.

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Ein Gedanke zu „Kinoreview: Scream 4.

  1. Ui, ich habe irgendwie gar nicht mitbekommen, dass er bereits im Kino anlief :O
    Witzig, dass jemand tatsächlich noch aufschreit im Kino – ich dachte, wir wären alle schon längst abgestumpft.

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